BRASILIEN 01/2019

Existenzhilfe für 12 alte und kranke Ordensfrauen


Trotz ihrer 88 Jahre legt Schwester Helena noch nicht die Hände in den Schoß. Verdient hätte sie es nach einem langen Leben, in dem sie Tag für Tag den Armen gedient hat. Aber auch heute noch besucht sie unermüdlich Kranke oder näht Decken und Kissenbezüge für neugeborene Babys. Auch ihre ebenfalls betagten Mitschwestern wollen sich noch nützlich machen: Sie hören Ratsuchenden zu, helfen Kindern bei den Schularbeiten oder trösten Kranke und Pflegebedürftige. Manche halten sogar noch Vorträge.

Die „Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu“ verehren, wie es der Name schon sagt, besonders das Heiligste Herz Jesu, die Quelle der Liebe und der Barmherzigkeit Christi. Diese Verehrung wird sichtbar in ihrem liebevollen und aufopferungsvollen Dienst an den Ärmsten und an den Kranken, die sie die Liebe Jesu spüren lassen. In Nordostbrasilien hat die Kongregation 16 Häuser mit insgesamt 70 Schwestern. Sie betreiben Einrichtungen für Kinder und Jugendliche und sind in der Krankenpflege und der Gemeindepastoral tätig.

Die Schwestern freuen sich darüber, dass sich junge Frauen ihrer Kongregation anschließen. Zugleich gibt es aber auch sieben alte Schwestern, die bereits selbst schwer pflegebedürftig sind, und fünf weitere hochbetagte Schwestern. Da die Gemeinschaft nur sehr geringe Einkünfte hat, helfen wir jedes Jahr, indem wir für die alten, kranken und teilweise pflegebedürftigen Ordensfrauen einem Beitrag zu den Unterhaltskosten leisten. In diesem Jahr helfen wir wieder mit 4.600 Euro. 

Code: 212-05-39

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