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Mess-Stipendien für die 32 Priester in Kuba

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Kuba 05/2020
 

Mess-Stipendien für die 32 Priester der Erzdiözese Santiago de Cuba

Eine Heilige Messe in einem bestimmten Anliegen oder für die Seele eines Verstorbenen feiern zu lassen, hat in der Katholischen Kirche bereits eine lange Tradition. Die Gabe, die die Gläubigen dem Priester dafür geben, ist ausdrücklich keine „Bezahlung“, sondern ist eine Geste der Liebe und der Dankbarkeit gegenüber demjenigen, der durch die Wandlungsworte das Opfer Jesu Christi auf dem Altar neu vollzieht.

Für die Priester in vielen armen Ländern sind Mess-Stipendien eine wichtige Hilfe zum Überleben. Die Pfarrer erhalten kein Gehalt, und die Gläubigen haben selbst nichts. Oft sind Mess-Stipendien die einzigen Mittel, die in die leeren Hände der Seelenhirten gelegt werden, damit sie auch den Bedürftigen helfen können, die an ihre Tür klopfen. Denn in vielen Ländern richten die Menschen ihre ganze Hoffnung auf die Priester. Sie erwarten von ihnen Hilfe in jeder Not, auch materiell. Die Priester sind für die Gläubigen Vater und Hirte. Sie sollen nicht nur die Seelen trösten, sondern sie sollen den Menschen Nahrung geben, Medizin, Kleidung, den Kindern zu einer Schulbildung und den Jugendlichen zu einer Ausbildung verhelfen. Alle schauen mit hoffnungsvollen Augen auf den Priester.

Erzbistum Santjago de Cuba
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«Kirche in Not (ACN)» unterstützt jedes Jahr rund 40.000 bedürftige Priester durch Mess-Stipendien. Darunter sind auch die 34 Priester der Erzdiözese Santiago de Cuba. Denn die schwere Wirtschaftskrise, unter der die kubanische Bevölkerung leidet, trifft auch die Kirche schmerzlich. Die Gläubigen sind kaum in der Lage, die Aktivitäten der Pfarrgemeinden und ihre Priester finanziell zu unterstützen.

Wir möchten daher Mess-Intentionen in Höhe von insgesamt 10.800 Euro an die 32 Priester aus Santiago de Cuba weiterleiten, also ca. 337 Euro pro Priester für das ganze Jahr.