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13. Nationaler Gedenktag für verfolgte Christen in Luzern: Festprediger Weihbischof Warduni aus Bagdad

Am Wochenende des 26./27. Oktobers 2019 gedenkt das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» der diskriminierten, bedrängten und verfolgten Christen in aller Welt. Aus diesem Anlass werden alle Pfarreien in der Schweiz aufgefordert, in Gottesdiensten im Gebet und mit Fürbitten der weltweit bedrängten Brüder und Schwestern zu gedenken. Stellvertretend für die deuschtsche Schweiz wird in der Stadt Luzern, im St. Leodegar (Hofkirche) Gottesdienste gefeiert, wo der irakische Weihbischof der Shlemon Warduni auf den Kreuzweg der Christen im Irak eingehen wird.

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In der Pfarrei St. Leodegar in Luzern wirkt Weihbischof Warduni an den Gedenkgottesdiensten mit. Heilige Messen werden am Samstagabend, 26. Oktober, um 17.15 Uhr und am Sonntag, 27. Oktober, um 08.30 und 11.00 Uhr gefeiert. Der Gast aus Bagdad hält jeweils die Predigt. Zusätzlich hält der Weihbischof am Adoray-Lobpreis um 19.30 Uhr in der Leonhardskapelle einen kurzen Impuls. Shlemon Warduni wirkt seit vielen Jahren als Weihbischof in Bagdad.

Den Menschen eine Perspektive bieten
Das weltweit tätige katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» unterstützt Projekte im Irak seit vielen Jahren. Nach dem Einmarsch der IS-Terroristen in Mossul und in der Ninive-Ebene im Sommer 2014 stellte das Hilfswerk den vertriebenen Christen Nahrung, Unterkünfte, Medikamente und Schulunterricht bereit. Die Christen fanden Zuflucht in Erbil und in anderen Orten im irakischen Kurdengebiet. Nachdem die Menschen nach der Rückeroberung nach Hause zurückgekehrt waren, begann das Hilfswerk mit dem Wiederaufbau von Häusern, Klöstern, Kirchen und anderen wichtigen strukturellen Gebäuden. Bis im Sommer 2019 haben die Wohltäter von «Kirche in Not (ACN)» über CHF 46 Millionen für die Menschen im Irak bereitgestellt. Die Situation im Irak bleibt angespannt – Anfang August begannen in verschiedenen Städten des Landes Aufstände gegen die Regierung. Dabei kamen Dutzende von Personen ums Leben.
In diversen anderen Ländern ist die Situation ebenfalls angespannt. Christen werden benachteiligt oder seelisch und körperlich gequält – so auch in einigen arabischen, afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Ländern. Solches Unrecht will «Kirche in Not (ACN)» nicht akzeptieren und betreibt in der Schweiz gezielte Öffentlichkeitsarbeit, um über die aktuellen Diskriminierungen von Christen weltweit zu informieren – bewusst an diesem 13. Nationalen Gedenktag für alle verfolgten und bedrängten Christen. Die Kollekte in Luzern an diesem Wochenende wird für die Christen im Irak aufgenommen.

Kerze als Licht des Lebens
«Kirche in Not (ACN)» hat eine Kerze (Hier zum Kauf) zum Nationalen Gedenktag für die verfolgten und bedrängten Christen entworfen. In diesem Jahr gibt es sie in der 13. Auflage. Auf der Kerze sind Namen von Christen vermerkt. Sie stehen stellvertretend für alle Christen, die zwischen Juni 2018 und Juni 2019 wegen ihres Festhaltens am Glauben gestorben sind. Das Hilfswerk dankt allen Menschen, welche die Not leidenden Christen finanziell und im Gebet unterstützen.

Fotos:

  1. Weihbischof Shlemon Warduni (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)
  2. Christen müssen im Irak oft bewacht werden (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)
  3. Eine vom IS zerstörte Kirche im Irak (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)
  4. Junge Frauen in einem Gottesdienst im Irak (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)