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  • Die Syrisch-Orthodoxe St. Ephraim Kathedrale in Aleppo nach dem Erdbeben vom 06.02.2023. (Foto: «Kirche in Not (ACN)»)
  • Syrien, 6. Februar 2023:Ein Erdbeben der Stärke 7,8 in Syrien hat die Südtürkei und den Nordwesten Syriens erschüttert und Hunderte von Verletzten, Toten und viele eingestürzte und beschädigte Gebäude gefordert. (Foto: «Kirche in Not (ACN)»)
  • Syrien, 6. Februar 2023:Ein Erdbeben der Stärke 7,8 in Syrien hat die Südtürkei und den Nordwesten Syriens erschüttert und Hunderte von Verletzten, Toten und viele eingestürzte und beschädigte Gebäude gefordert. (Foto: «Kirche in Not (ACN)»)
  • Msgr. Jean-Clement Jeanbart, ehemaliger melkitisch-katholischer Erzbischof von Aleppo. (Foto: «Kirche in Not (ACN)»)

Heftige Erdbeben erschüttern die Türkei und Syrien

Nach dem verheerenden Erdbeben im Süden der Türkei und im Norden Syriens hat das weltweite katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» seinen Projektpartnern in den betroffenen Gebieten Hilfen zugesichert. „Wir unterstützen die Arbeit der Kirche in der Region bereits seit Jahren und sind daher in der Lage, über diese Kanäle zu helfen“, erklärte der Geschäftsführer von «Kirche in Not (ACN)» Schweiz/Liechtenstein, Jan Probst.

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Die von Christen besiedelten Gebiete der Region seien von dem Erdbeben weniger stark betroffen gewesen als die Städte rund um das Epizentrum und das fast ausschliesslich von Muslimen bewohnte syrische Kurdengebiet nahe der türkischen Grenze. Kirchliche Quellen berichteten, dass in den von Christen bewohnten Gebieten in Syrien die Küstenregion mit am schlimmsten betroffen sei. So kam zum Beispiel in der Stadt Latakia eine Person ums Leben, und die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde schwer beschädigt.

Auch im Landesinneren bebte die Erde derart heftig, dass Gebäude einstürzten und viele Menschen verschüttet wurden. Allein in Aleppo sind nach Informationen von «Kirche in Not (ACN)» 21 Gebäude kollabiert, die meisten davon im Osten der Stadt. Aus Aleppo erreichten das Hilfswerk die meisten Meldungen über Tote und Verschüttete. So sei der emeritierte melkitisch griechisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, nur knapp dem Tod entronnen und werde nun im Krankenhaus behandelt. Viele andere Menschen konnten in Aleppo nur noch tot aus eingestürzten Gebäuden geborgen werden.

Die Projektdirektorin von «Kirche in Not (ACN)», Regina Lynch, schilderte ihren Eindruck nach den vielen Telefonaten des gestrigen Tages: „Die Kirche in Syrien ist schockiert über die Katastrophe. Selbst in der libanesischen Hauptstadt Beirut gingen Menschen auf die Strasse, weil sie befürchteten, dass eine weitere Explosion ihr Land erschüttern könnte. Die syrischen Bischöfe bitten uns in diesen Stunden vor allem um unser Gebet.“