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  • Pakistan, Multan: Messfeier in der neuen Pfarrei St. Josef.Im Vordergrund die Statue des Hl. Josefs.Bild: Kirche in Not
  • Russland, Irkutsk: Die Schwestern beten vor Ihrem Schutzpatron dem Hl. Josef.Bild: Kirche in Not
  • Russland, Irkutsk: Die Schwestern rüsten die Kinder mit Masken aus, die sie betreuen.Bild; Kirche in Not
  • Uruguay, Diozöse von Minas; St. Josefsstatue in der Kathedrale von Minas.Bild: Kirche in Not
  • Russland, Irkutsk: Schwester betet mit Kindern in der Diocese St. Joseph vor dem Hl. Josef.Bild: Kirche in Not

Josefsjahr: "Kirche in Not (ACN)" unterstützt Initiative von Papst Franziskus

Das Hilfswerk fördert weltweit dem heiligen Josef geweihte Einrichtungen

Anlässlich des Josefsjahres hebt das internationale Hilfswerk "Kirche in Not (ACN)" International seine Unterstützung für zahlreiche dem heiligen Josef gewidmete Projekte  in Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten, Osteuropa und Asien hervor. Zu den jüngsten Projekten zählt die Hilfe für die dem heiligen Josef geweihte Kirche der Jesuiten in Beirut. Diese war bei der gewaltigen Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Anfang August 2020 stark beschädigt worden. Neben Türen und Fenstern war das Dach des aus dem 19. Jahrhundert stammenden katholischen Gotteshauses schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Pater Gabriel Khayrallah, der in der Kirche Dienst tut, betont gegenüber "Kirche in Not (ACN)" die tiefe Verbundenheit seiner Gemeinschaft mit dem heiligen Josef: „Als Jesuiten schauen wir auf den heiligen Josef als einen Mann der Barmherzigkeit und Nächstenliebe.“ (As Jesuit priests we focus on Saint Joseph as a man of mercy and charity)

Auf der im Indischen Ozean gelegenen Insel Madagaskar unterstützt "Kirche in Not (ACN)" den Bau eines Pfarrhauses in Betatao, das den Pfarrern der weitläufigen Gemeinde mit zahlreichen Außenstationen als Zuhause dienen soll. In Uruguay in Südamerika hat das Hilfswerk beim Kauf eines Vans geholfen, mit dem die im Norden des Landes gelegene Pfarrei St. Josef in Lavalleja unterstützt wird. Die Gemeinde nutzt den Wagen, um teils weit entfernte soziale und katechetische Projekte zu versorgen. Gefördert wird auch der Unterhalt von 56 Ordensfrauen in der Diözese vom heiligen Josef in Russland. In dem ostsibirischen Bistum mit einer Fläche, die der Kanadas entspricht, dienen die Schwestern aus verschiedenen Gemeinschaften vor allem in größeren Städten zahlreichen Straßenkindern und Sozialwaisen. Eine der Schwestern beschreibt ACN gegenüber ihre Verbundenheit mit dem Heiligen: „Er ist für mich ein Beispiel für harte Arbeit und Stillschweigen. Er beklagt sich nicht, wenn schwierige Momente kommen. Im Evangelium sagt er kein einziges Wort – und hat dennoch ein Leben voller Schwierigkeiten gelebt wie wir.“

In der Ukraine wird die Renovierung des Konvents der Schwestern der griechisch-katholischen Gemeinschaft vom heiligen Josef in Potelych gefördert. In dem renovierungsbedürftigen Gebäude unterhalten die Schwestern ein Waisenhaus. Gegenüber ACN beschreiben die Schwestern ihre Verehrung des heiligen Josef: „Der heilige Josef ist der Schutzpatron unserer Gemeinschaft. Indem die Schwestern seinen Tugenden folgen, arbeiten sie demütig und ohne auf Belohnung zu hoffen voller Freude zur Ehre Gottes und das Wohl der Kirche.“

Neben den genannten werden von "Kirche in Not (ACN)" seit Jahren zahlreiche weitere dem heiligen Josef geweihte Einrichtungen und Gemeinschaften unterstützt. Papst Franziskus hatte mit dem Apostolischen Schreiben „Patris corde“ Ende 2020 das Josefsjahr ausgerufen und damit an die Erklärung des heiligen Josef zum Patron der Weltkirche vor 150 Jahren erinnern wollen. Das Josefsjahr endet am 8. Dezember 2021, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria.