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  • Khushpur è un villaggio quasi esclusivamente cristiano nella diocesi di Faisalabad. Qui si trovano il Centro di addestramento catechistico di St. Albert e l'adiacente centro di alfabetizzazione, che rifornisce tutto il Pakistan. Molte vocazioni provengono da Khushpur.
  • Preghiera davanti alla chiesa.
  • Forni per mattoni vicino a Faisalabad:Molti cristiani lavorano qui, ma guadagnano pochissimi soldi, vengono consegnati ai proprietari / proprietari dei forni di mattoni come lavoratori forzati.
  • I cristiani vivono nel distretto di Gulshan Iqbal Town, una zona dei bassifondi del Pakistan. Sono stati colpiti da estremisti musulmani (talebani) che sono stati cacciati dall'area tribale al confine con il Pakistan. La comunità cristiana ha costruito muri per la tua sicurezza.
  • Thomas Heine-Geldern (Presidente esecutivo di ACN International) accanto a un protrait di P. Werenfried (fondatore di ACN)
  • I cristiani vivono nel distretto di Gulshan Iqbal Town, una zona dei bassifondi del Pakistan. Furono colpiti da estremisti musulmani (talebani) che furono cacciati dall'area tribale al confine con il Pakistan. La comunità cristiana ha costruito muri per la tua sicurezza.

Mehr als 5000 christliche Familien in Pakistan zwischen Ausgangssperre und Hunger

Das internationale katholische Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» startet Nothilfe für bedrängte Christen in Pakistan, die aufgrund der COVID-19-Folgen vom Hunger bedroht sind

Durch die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie hat sich das soziale Elend der christlichen Minderheit in Pakistan weiter verschärft. Um mehr als 5000 Familien, die bereits vor der Pandemie unterhalb der Armutsgrenze lebten und sich jetzt in einer verzweifelten Lage befinden, mit Nahrungsmittelhilfepaketen versorgen zu können, haben die Bischöfe der Diözesen von Faisalabad, Islamabad-Rāwalpindi und Lahore «Kirche in Not (ACN)» ein umfassendes Hilfsprogramm vorgelegt. Das internationale Hilfswerk wird dieses mit einer Starthilfe in Höhe von insgesamt 150.000 Euro unterstützen.

Arme Christen
Nach offiziellen Angaben haben sich inzwischen 59 151 Personen mit dem Virus infiziert und 1225 gestorben (Stand 27. Mai). Am stärksten betroffen sind die Regionen Sindh und Punjab.„Christen, die etwa 2% der Bevölkerung des Landes ausmachen, zählen zu den sozial Schwächsten in Pakistan. Sie leiden besonders stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Ausgangssperre und den Einschränkungen, die seit Ende März im Land herrschen. Das Coronavirus hat ihnen das Stück Brot weggenommen, das sie hatten. In dieser Krise, in der sie auf engstem und überfülltem Raum mit wenigen Ressourcen leben müssen, können wir sie nicht einer grausamen Wahl zwischen Hunger oder Infektion überlassen“, betont Thomas Heine-Geldern, geschäftsführender Präsident von «Kirche in Not (ACN)». 

Christen ignoriert
Laut lokalen Berichten, über die «Kirche in Not (ACN)» vor kurzem informiert hat, haben sich einige NGOs in Pakistan sowie muslimische Führer geweigert, Christen und andere religiöse Minderheiten im Rahmen der COVID-19-Nothilfe zu unterstützen, obwohl diese zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Bevölkerungsgruppen gehören.
„Die auf staatlicher Ebene angebotenen Hilfsprogramme schliessen religiöse Minderheiten zumeist aus; de facto sind sie Bürger zweiter Klasse, die staatliche Förderung nur selten in Anspruch nehmen können. Religiöse Diskriminierung in Pakistan ist nichts Neues, besorgniserregend ist allerdings, dass Minderheiten auch während dieser globalen Krise klar benachteiligt werden“, bedauert Heine-Geldern.
Viele Christen arbeiten als Tagelöhner, Hausangestellte, in Reinigungs- oder Küchendiensten, als Strassenverkäufer oder in der Ziegelproduktion. Sie sind Geringverdiener, die auf ihren Tageslohn angewiesen sind, um ihre Familie zu ernähren. „Alle diese Arbeitsbereiche sind von den Schliessungen stark betroffen. Viele christliche Hausangestellte wurden etwa ohne Vorwarnung oder Entschädigung von den Familien entlassen, in denen sie jahrelang gearbeitet hatten, weil diese befürchteten, dass die Armen die Infektion in ihre Häuser bringen könnten“, so der geschäftsführende Präsident.

Corona-Schutzkampagne
In Faisalabad beinhaltet das von «Kirche in Not (ACN)» unterstützte Nothilfeprogramm neben der Verteilung von Nahrungsmitteln auch eine Sensibilisierungskampagne, die Familien über Radio und digitale Medien informieren soll, wie man sich vor dem Virus schützen kann. Zudem ist, nach den Worten von «Kirche in Not (ACN)»-Präsident Heine-Geldern geplant, in den Kirchen Masken an die Gläubigen zu verteilen sowie Priester, Katecheten, Diözesanpersonal und Freiwillige auszurüsten, um ihren persönlichen Schutz bei der Durchführung ihrer Seelsorge- und Sozialprogramme zu gewährleisten.
„Priorität unseres Hilfswerkes ist, Christen zu helfen, die unter Verfolgung und Diskriminierung leiden, und in Pakistan ist dies offensichtlich der Fall. Wir haben bereits Nothilfe über Mess-Stipendien zur Unterstützung von Priestern geleistet, aber das reicht nicht aus. Zwar haben wir nicht die Mittel, um alle Not zu lindern, aber wir glauben, dass es gut ist, dieses Zeichen der Solidarität zu setzen, und wir hoffen, dass andere Organisationen und viele Menschen guten Willens sich diesen Bemühungen anschliessen werden, andernfalls sind Christen in Pakistan in ihrer Existenz bedroht“, warnt Heine-Geldern.