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Schweizer Jugendbischof Alain de Raemy in Luzern am Gedenkgottesdienst

In der Jesuitenkirche Luzern findet am Sonntag, 19. Januar 2020, um 10.00 Uhr der Gedenkgottesdienst für den 2003 verstorbenen Gründer des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)», Pater Werenfried van Straaten, und die verfolgten Christen, statt. Hauptzelebrant der Hl. Messe ist der Schweizer Jugendbischof Alain de Raemy. Der bekannte Luzerner Kinder- und Jugendchor St. Anton / St. Michael, unter der Leitung von Thomas Walpen umrahmt den Gottesdienst musikalisch.

Radio-Interview mit Lucia Wicki-Rensch 

Pater Werenfried hat in seinem Leben rund CHF 3,6 Mrd. gesammelt – viele davon mit seinem legendären Hut - und gilt als einer der „grössten Bettler des 20. Jahrhunderts“. Ende 1947 rief er als junger Pater in einem Zeitungsartikel in Belgien zur Hilfe für die im Elend lebenden Deutschen auf. Trotz des teils grossen Unverständnisses über seinen Hilfs-Appell für den ehemaligen Kriegsgegner, erwies sich sein Aufruf als Erfolg. Damit beginnt die erfolgreiche Geschichte des Hilfswerks. Der Aufruf zur Versöhnung und Solidarität im Namen des Evangeliums bilden bis heute die Grundwerte des Hilfswerks. Im Sinn des Gründers unterstützt «Kirche in Not (ACN)» jedes Jahr mehr als 5‘000 Projekte in Ländern wie Pakistan, Nigeria, Irak oder Kirgistan, in denen es Christen alleine ihrer Glaubenszugehörigkeit wegen schwer haben. Eines der Schwerpunktländer bildet nach wie vor Syrien, wo wir den Christen in ihrem Alltag beistehen. Aktuell werden dort 108 Projekte unterstützt, unter anderem auch das Projekt „Ein Tropfen Milch“ in Aleppo, bei dem jeden Monat 2‘850 Kinder Hilfe erhalten. Die Kollekte am Gedenkgottesdienst wird für dieses Projekt aufgenommen.

Weih- und Jugendbischof Alain de Raemy
2013 wurde Alain de Raemy zum Weihbischof von Lausanne, Genf und Freiburg ernannt und seit März 2018 wirkt er auch als Schweizer Jugendbischof. Er ist am 10. April 1959 in Barcelona geboren. Sein Vater war Freiburger und seine Mutter Walliserin. Alain de Rae­my absolvierte seine Schulzeit in Barcelona und Engelberg. An der Universität Freiburg studierte er Philosophie und Theologie. Er empfing die Priesterweihe in Freiburg am 25. Oktober 1986. Alain de Raemy wirkte in verschiedenen Pfarreien der französischen Schweiz als Seelsorger ehe ihn weitere Studien nach Rom führten. Zurück in der Schweiz wirkte er als Pfarrer und Domherr in der Kathedrale Sankt-Nikolaus in Freiburg. Am 1. September 2006 ernannte ihn der Vatikan zum Kaplan der Päpstlichen Schweizergarde. Die Anliegen des Hilfswerks «Kirche in Not (ACN)» für die armen, bedrängten und verfolgten Christen liegen ihm sehr am Herzen: «DankIhrer Solidarität kann «Kirche in Not (ACN)» vor allem auch den bedrängten und Not leidenden jungen Christen weltweit viel Gutes tun. Gerade diese jungen Menschen sind es, die uns am Herzen liegen!»

Fotos:

  1. Weih – und Jugendbischof Alain de Raemy (Bild: Bistum Lausanne-Genf-Freiburg)
  2. Jugendbischof Alain de Raemy mit Jugendlichen (Bild: ‚ARGE Weltjugendtag‘)
  3. Kinder in Aleppo erhalten Milch (Projekt: ‚Ein Tropfen Milch‘) (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)
  4. Vom Krieg beschädigte Häuser in Aleppo, Syrien (Bild: «Kirche in Not (ACN)»)
  5. Kinder-/Jugendchor St. Anton St. Michael Luzern (Bild: Thomas Walpen)