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Anbau für Schwestern

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Uruguay 04/2019
 

Unterstützung für einen Anbau für das Karmelitinnenkloster in der Diözese Florida

Etwas ausserhalb der Stadt Florida im Süden Uruguays wurde vor rund zwanzig Jahren ein Karmelitinnenkloster gegründet. Zwölf Schwestern führen hier ein Leben des unablässigen Gebetes nach der Regel ihrer Ordensgründerin, der heiligen Mystikerin und Kirchenlehrerin Teresa von Avila.
Die lebendige Gemeinschaft zieht immer wieder junge Frauen an. Schwester Maria Belén wurde erst kürzlich eingekleidet. „Es war eine einfache und sehr bewegende Feier, bei der ich mit vor Freude überfließende Herzen die Verpflichtung auf mich genommen habe, mich jeden Tag mehr mit Christus zu vereinigen“, berichtet sie. Die junge Frau stammt aus einer sehr gläubigen Familie. Ihr Onkel war Priester.

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Sie selbst erteilte Katechese und nahm aktiv am Leben ihrer Pfarrei teil. „Ich glaubte, dass das, was ich auf diese Weise dem Herrn gab, mehr als genug war“, sagt die junge Ordensfrau. Aber dann kam ihr Onkel bei einem Autounfall ums Leben, und in der Trauer und dem Schmerz verspürte sie mehr und mehr den Ruf Gottes, der sie „für sich haben wollte“, wie sie sagt. Sie begann, nach dem richtigen Weg zu suchen. Die Lektüre der „Geschichte einer Seele“ der heiligen Therese von Lisieux führte sie zum Karmel. „Als ich im April 2017 den Karmel kennenlernte, wusste ich vom ersten Augenblick an, dass dies mein Zuhause sein würde. Ich bete zu Gott, dass Er mich mit Seiner Gnade unterstützen möge, dass ich mich jeden Tag in grösserer Freiheit und Groszügigkeit hingeben möge. Ich weiss, dass ich diesen Weg nur an Seiner Hand zurücklegen kann. Vereint mit der heiligen Teresa von Avila sage ich: ’Wir gehen zusammen, Herr, wohin du gehst, dahin muss auch ich gehen‘“

Um noch weitere junge Frauen aufnehmen zu können, ist das Klostergebäude jedoch zu klein. Daher möchten die Schwestern noch einen zweigeschossigen Trakt mit jeweils fünf Klosterzellen anbauen. Jedoch fehlen ihnen die Mittel dazu. Daher haben sie sich vertrauensvoll an «Kirche in Not (ACN)» gewandt. Wir möchten, dass keine der jungen Frauen, die ihr Leben ganz Gott schenken möchten, abgewiesen werden muss, und möchten daher mit 70.000 Euro helfen.