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Aufbau eines Priesterseminars

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Demokratische Republik Kongo 02/2019
 

Erfolgsgeschichte: Wiederaufbau eines von Rebellen verwüsteten Priesterseminars

In mehreren Teilen der Demokratischen Republik Kongo wüten bewaffnete Konflikte. Im Februar 2017 wurde das Christkönigs-Priesterseminar in Malole in der Erzdiözese Kananga im Süden des Landes von Rebellen geplündert, verwüstet und teilweise in Brand gesteckt. Die Rebellen hatten kurz zuvor erklärt, das Seminar zu ihrem Hauptquartier umfunktionieren zu wollen. Als die Seminarleitung dies ablehnte und die Regierung militärisch eingriff, eskalierte die Lage. Zumindest kam aber keiner der damals 77 Seminaristen, die aus sieben verschiedenen Diözesen stammten, zu Schaden. Denn es war abzusehen gewesen, dass die Lage immer gefährlicher wurde, und so wurden die angehenden Priester in Gastfamilien aus der Gemeinde untergebracht. Zunächst sollten sie dort nur wenige Tage Unterschlupf finden. Daraus wurden drei Wochen, bis sie schliesslich evakuiert und woanders in Sicherheit gebracht werden konnten. Von ihrem Seminar waren jedoch nur noch traurige Überreste geblieben.

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Unsere Wohltäter haben mit 40.000 Euro dazu beigetragen, dass das Seminar in Malole wieder instandgesetzt werden konnte und die zukünftigen Priester ihre Ausbildung fortsetzen können. Die Wiedereinweihung des Gebäudes war für alle eine große Freude.

Abbé Richard Kitengie, der Rektor, schreibt uns : „Im Namen der ganzen Gemeinschaft des Großseminars von Malole möchte ich Ihnen meine ganze Dankbarkeit ausdrücken. Von ganzem Herzen Dank, dass Sie mit uns geteilt und Mitgefühl gehabt haben. Dies ermutigt uns und gibt uns die Kraft, um wieder neu zu beginnen.“