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Ein Auto für ein Missionsgebiet

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Panama 12/2019
 

PANAMA 12/2019

Rio Congo ist die jüngste der zehn Missionszonen des Apostolischen Vikariates Darién, die im Grenzgebiet zu Kolumbien gelegen ist. 3.500 Menschen leben hier über 38 Gemeinden verstreut. 18 dieser Gemeinden haben bereits eine eigene Kapelle, in den 20 anderen bemühen sich die Gläubigen darum, eine Kapelle zu errichten.

Die Menschen sind sehr arm. Die meisten sind aus dem Landesinneren zugewanderte Kleinbauern, die mit dem Anbau von Reis und Bananen mehr schlecht als recht über die Runden kommen. Wichtig ist ihnen jedoch ihr Glaube. Sie bringen einen reichen Schatz an Volksfrömmigkeit mit. Besonders wichtig ist das Patronatsfest. Um diesen Anlass zu einem Ereignis zu machen, das den Glauben festigt und vertieft, hat die Diözese vor einigen Jahren eine Evangelisierungskampagne ins Leben gerufen:

Nach dem jeweiligen Patronatsfest besucht eine Gruppe von Evangelisatoren die Gläubigen in ihren Häusern und spricht mit ihnen über das Evangelium und den Glauben. Unentbehrlich ist auch die Arbeit der Katecheten, die auch dann das kirchliche Leben tragen, wenn die beiden Priester, die das große Gebiet betreuen, nicht kommen können. 

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Die Priester besuchen die Gemeinden regelmäßig, um die Heilige Messe zu feiern und die Sakramente zu spenden. Die Gläubigen sehnen sich nach ihrem Besuch und warten ungeduldig darauf. Die meisten Ortschaften sind aber nur in der Zeit zwischen Januar und April erreichbar, denn nur dann sind die Wege passierbar. In den übrigen Monaten lassen starke Regenfälle die Flüsse über die Ufer treten und verwandeln die Straßen in dem teils hügeligen Gebiet in lebensgefährliche Rutschbahnen. Den Priestern aber ohnehin nur ein altes Auto zur Verfügung, das den schlechten Straßenverhältnissen nicht mehr gewachsen ist und das dringend ersetzt werden muss. ACN hat 20.800 Euro für ein geländetaugliches Fahrzeug versprochen, damit die Gläubigen in der Missionszone Rio Congo intensiver und besser betreut werden können. Wer hilft mit?