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Erfolgsgeschichte: Ein Moped für einen Priester

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Sierra Leone 03/2020
 

Sierra Leone 3/2020

Das westafrikanische Land Sierra Leone kam in der jüngeren Vergangenheit kaum zur Ruhe: Die Folgen des blutigen Bürgerkriegs, der zwischen 1991 und 2002 unzählige Menschenleben forderte und schwere Verwüstungen anrichtete, sind bis heute zu spüren. Die Infrastruktur und die Wirtschaft liegen am Boden, mehr als 70% der rund 7 Millionen Einwohner leben in Armut.

Schwere Naturkatastrophen und die Ebola-Epidemie von 2014 erschwerten die Lage zusätzlich. Dies führte dazu, dass die Kirche sich stark auf die konkreten Nöte der Bevölkerung konzentrieren musste. Heute steht jedoch wieder mehr und mehr der der geistig-seelische Wiederaufbau im Vordergrund. Denn eine bessere Zukunft muss vorbereitet werden durch die innere Umkehr der Menschen und die Erneuerung ihrer Beziehung zu Gott.

Priester mit einem Motorrad in Burkina Faso - finanziert von «Kirche in Not (ACN)»

Einer der Priester, die sich in den Dienst des Evangeliums stellen, ist Paul Karim. Seit seiner Weihe im Februar 2019 ist er in der Pfarrei St. Charles Lwanga in Bo tätig. Bo ist mit 175.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt in Sierra Leone und liegt im Süden des Landes.

Zu der Pfarrei gehören auch mehrere Ortschaften im Umland der Stadt. Sie liegen bis zu 24 Kilometer vom Sitz der Pfarrgemeinde entfernt. Der junge Priester feiert die Heilige Messe in den verschiedenen Orten, besucht Kranke und Alte, bringt ihnen die Sakramente, engagiert sich in der Schulseelsorge und nimmt an verschiedenen Treffen der Gemeinden teil.

Bis vor kurzem gab es in der ganzen Pfarrei aber nur ein einziges Fahrzeug, so dass Paul Karim Schwierigkeiten hatte, die Orte zu erreichen, an denen er gebraucht wurde. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 900 Euro gespendet haben, konnte er sich nun ein Moped kaufen. So wurde sein Dienst wesentlich vereinfacht, und die Gläubigen freuen sich, dass er nun häufiger und schneller zu ihnen gelangt. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!