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Erfolgsgeschichte: Einrichtung einer Kapelle

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Madagaskar 04/2020
 

MADAGASKAR 4/2020

Success Story: Hilfe für die Einrichtung einer Kapelle und einer kleinen Bibliothek für die Gefängnisseelsorge in Port-Bergé

Pater Henryk Sawarski ist seit über 40 Jahren als Missionar auf der Insel Madagaskar tätig. 2015, in dem Jahr, in dem Papst Franziskus das Außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausrief, wurde der aus Polen stammende Priester zum Gefängnisseelsorger in Port-Bergé ernannt.  Zuvor war er noch nie in einem Gefängnis gewesen, aber er verstand, wie lebensnotwendig es in diesem Umfeld ist, die Barmherzigkeit Gottes nicht nur zu verkünden, sondern spürbar zu machen. Er fing an mit ganz konkreten „leiblichen“ Werken der Barmherzigkeit: Er kümmerte sich um bessere hygienische Zustände und sorgte dafür, dass Ratten und Kakerlaken verschwanden, er brachte den Häftlingen Lebensmittel und Kleidung und verhalf ihnen zu medizinischer Versorgung

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Am Anfang „predigte“ er nur durch diese Taten der Nächstenliebe und gab den Häftlingen ein bisschen von ihrer Würde zurück. Aber bald kamen die Häftlinge, von denen nur wenige katholisch waren, auch mit ihren seelischen und geistlichen Nöten auf ihn zu. Sie baten ihn um sein Gebet oder um einen Segen, wollten Gottesdienste feiern oder sich über ihr verworrenes und schuldbeladenes Leben aussprechen, sich zu ihrer Schuld bekennen und sich mit Gott und den Menschen versöhnen, um nach der Entlassung aus der Haft ein neues Leben beginnen zu können. Pater Henryk erlebt es immer wieder, dass „Gott auf krummen Zeilen gerade schreibt“, wie er sagt. Er durfte viele Bekehrungen sehen. Als besonderer Verehrer der Göttlichen Barmherzigkeit machte Pater Henryk diese Botschaft zu seiner Lebensaufgabe.

Nun gab es in dem Gefängnis aber keinen geeigneten Raum für die Gottesdienste und die seelsorgliche Arbeit mit den Häftlingen. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 19.500 Euro gespendet haben, konnten eine Kapelle und eine kleine Bibliothek entstehen – eine wertvolle Investition in einen Weg in ein neues Leben für die Häftlinge. Allen, die geholfen haben, herzlichen Dank!