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Hl. Messen für Priester

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Uruguay 03/2019
 

Messstipendien für 20 Priester in Tacuarembo

Eigentlich gilt Lateinamerika als „Katholischer Kontinent“. Das zweitkleinste südamerikanische Land Uruguay hingegen schaut bereits auf eine lange laizistische Geschichte zurück. Im 19. Jahrhundert wurde die Religion ins Privatleben verbannt, und die Regierung lancierte gezielte Provokationen gegen die Kirche. So wurden beispielsweise ausgerechnet am Karfreitag, einem strengen Fast- und Abstinenztag, kostenlose Grillfeste für die Bevölkerung ausgerichtet.
Seit 1917 ist die strikte Trennung von Staat und Kirche in der Verfassung verankert. Religiöse Feiertage sind aus dem Kalender verbannt. Nicht einmal mehr die Hälfte der über 3,3 Millionen zählenden Bevölkerung ist noch katholisch.

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Ohne Hilfe kann die Kirche kaum überleben. Die staatlichen Auflagen zum Unterhalt kirchlicher Gebäude sind extrem hoch. Die meisten Priester leben am Existenzminimum. Für sie sind vor allem Messstipendien eine grosse Hilfe.
Die Diözese Tacuarembo liegt im nördlichen Zentrum des Landes und erstreckt sich über ein Gebiet von 24.800 Quadratkilometern. Zwanzig Priester betreuen hier rund 100.000 Gläubige in 16 weitläufigen Pfarreien mit insgesamt 85 Kapellen und verschiedenen karitativen Einrichtungen. Das Gebiet ist nicht dicht besiedelt, die Gläubigen leben verstreut. «Kirche in Not (ACN)» möchte die 20 Priester mit Messstipendien in Höhe von insgesamt 11.980 Euro unterstützen. Das entspricht knapp 600 Euro pro Priester für ein ganzes Jahr. Die Priester feiern die Heiligen Messen in den Anliegen der Wohltäter, die die Messstipendien stiften.