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Katechetenausbildung in der in den Anden

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Peru 05/2020
 

Katechetenausbildung in den Anden
Die Prälatur Chuquibambilla liegt auf bis zu 5000 Metern Höhe in den Anden in einem der ärmsten Gebiete Perus. Vierzehn Priester verrichten ihren Dienst unter schwierigen Bedingungen: Die knapp 100.000 Gläubigen leben weit verstreut in oft isolierten Ortschaften. Die Entfernungen sind gross, die Wege schlecht. Elektrischen Strom, Telefon oder gar Internet gibt es vielerorts nicht. In der Regenzeit sind viele Strassen nicht passierbar, und oft kommt es zu Überschwemmungen. Viele Orte können daher von den wenigen Priestern nur selten besucht werden. Umso wichtiger ist die Arbeit der Katecheten, die in diesen Dörfern leben und dort für einen Grossteil des kirchlichen Lebens verantwortlich sind. Sie bereiten die Menschen auf den Empfang der Sakramente vor, beten mit ihnen gemeinsam und unterweisen sie im Glauben..

Katechetenausbildung in den Anden
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Nun müssen die Katecheten aber den Glauben, den sie vermitteln, selbst gut kennen. Die meisten von ihnen sind jedoch einfache Menschen. Die Prälatur hat also Ausbildungskurse eingerichtet, damit diese engagierten Freiwilligen, die ihren Dienst ehrenamtlich verrichten, das nötige Rüstzeug für ihre wichtige Arbeit erlangen. Diejenigen, sie selbst kaum lesen und schreiben können, durchlaufen erst einen Alphabetisierungskurs. Es wurde ausserdem Lehrmaterial in der von der indigenen Bevölkerung mehrheitlich gesprochenen Sprache Quechua erstellt, da die meisten Menschen kein Spanisch können.

Der letzte Kurs dieser Art fand vor elf Jahren statt. Nun soll endlich wieder ein Ausbildungskurs stattfinden. Alle Pfarreien der Prälatur schicken Kandidaten, denn die Katecheten sind aus dem kirchlichen Leben nicht wegzudenken.

Mit 15.000 Euro möchte «Kirche in Not (ACN)» diese wichtige Ausbildung unterstützen