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Renovation des Priesterseminars

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Sambia 06/2019
 

Erfolgsgeschichte: Renovierungsarbeiten im Priesterseminar

Der südafrikanische Binnenstaat Sambia gehört zu den stabileren afrikanischen Ländern. Mit fast 90% bilden Christen die Mehrheit der rund 17 Millionen Einwohner. Allerdings ist nur rund ein Fünftel der Bevölkerung katholisch. Die meisten Christen gehören verschiedenen protestantischen Gemeinschaften an. Die Katholische Kirche steht vor grossen Herausforderungen: Während das kirchliche Leben in der Vergangenheit vor allem von ausländischen Missionaren getragen wurde, die aus ihren Heimatländern materielle Unterstützung erhielten, sind es heute zunehmend einheimische Bischöfe und Priester, die Verantwortung tragen.

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Die Infrastruktur ist vielerorts schlecht. Die Pfarreien erstrecken sich über riesige Gebiete, und die Gläubigen leben weit verstreut, so dass viel mehr Priester gebraucht werden, um sie zu betreuen. Zugleich missionieren Sekten sehr stark, die mit einfachen Heilsbotschaften zahlreiche Menschen in ihren Bann ziehen. Sie versprechen Erfolg, Reichtum und Gesundheit und werben damit auch Katholiken ab. Vor allem gelingt es ihnen dann, wenn die seelsorgliche Betreuung aufgrund der fehlenden Mittel und der großen Entfernungen nicht intensiv genug ist, als dass sich die Menschen wirklich in der Kirche beheimatet und verwurzelt fühlen könnten.

Daher braucht die Kirche in Sambia vor allem mehr Priester. Aber um Priester ausbilden zu können, müssen auch die Bedingungen gegeben sein. Im Priesterseminar St. Augustin von Kabwe bereiten sich fast 90 junge Männer auf die Priesterweihe vor. Das Gebäude, das bereits aus den 1950er Jahren stammt, war jedoch schon seit Jahren dringend sanierungsbedürftig. Risse in den Wänden, herabfallende Fliesen und Deckenteile, eine marode Kanalisation – alles das machte das Leben dort schwierig und teilweise sogar gefährlich. Vor allem die Waschräume bedurften dringend der Sanierung. Dank der Hilfe unserer Wohltäter, die 14.900 Euro gespendet haben, konnten die Bäder saniert und die Rohre ausgetauscht werden. Die angehenden Priester bedanken sich von Herzen bei allen, die geholfen haben.