Skip to navigation (Press Enter) Skip to main content (Press Enter)

Renovierung der Kirche in Magadan

Spende

Eigener Betrag in CHF

Der eingegebende Betrag ist tiefer als der Mindestbetrag von CHF 1
Bitte rufen Sie uns an für eine Spende über diesen Betrag: 044 297 21 21
CHF
Jeder zusätzliche Franken stärkt den Umweltschutz.
Russische Föderation 06/2019
 

Hilfe für die Renovierung der katholischen Pfarrkirche in Magadan

Die ostsibirische Stadt Magadan wurde 1929 als Arbeitslager errichtet. Sie war zu sowjetischer Zeit der Hauptort des Lagersystems von Kolyma und die Eingangspforte für Hunderttausende Verbannte. Bis 1991 war die Gegend militärisches Sperrgebiet. Heute hat Magadan rund 96.000 Einwohner. Die Luftlinie zwischen Magadan und Moskau beträgt rund 6.000 Kilometer. Der Zeitunterschied beträgt acht Stunden!
Seit 1994 ist der aus Alaska stammende Pater Michael Shields aus dem Orden der Herz-Jesu-Brüder Pfarrer der überaus aktiven Gemeinde. Es gibt Katechesen für alle Altersstufen, besonders für Kinder und Jugendliche, die die Zukunft der Kirche sind. Die Kinder verbringen viel Zeit in der Kirche, da das Klima rau und streng ist und sie nicht viel draussen spielen können.

Mehr

Polnische Ordensschwestern von der Kongregation der Göttlichen Barmherzigkeit betreuen Kinder- und Jugendgruppen und veranstalten in allen Schulferien religiöse Ferienlager für Kinder, sogenannte „Ferien mit Gott“.  Ausserdem gibt es eine starke Gebetsgruppe, die sich vor allem zum Rosenkranzgebet versammelt.
Pater Michael rief ausserdem ein Programm ins Leben, um schwangeren Frauen und Mädchen in Konfliktsituationen dabei zu helfen, ihr Baby zu behalten und es nicht abzutreiben. Mehr als 100 Kinder konnten auf diese Weise bis heute gerettet werden. Es werden auch Frauen betreut, die ihr Kind abgetrieben haben und nun innere Heilung und Versöhnung suchen. Die Frauen kommen sogar aus anderen Städten, um sich helfen zu lassen. Ausserdem werden Menschen mit Suchtproblemen seelsorglich und therapeutisch betreut, vor allem Drogen- und Alkoholabhängige. Vielen der ehemaligen Suchtkranken sind inzwischen zu aktiven Gemeindemitgliedern geworden.
Pater Michael betreut aus ehemalige Gulag-Häftlinge und hat in russischer Sprache ein Buch mit ihren Lebenszeugnissen herausgegeben. Viele dieser inzwischen hochbetagten Menschen haben zum ersten Mal über ihr Schicksal gesprochen. Auch ihre Familien wussten oft fast nichts darüber.
Nach fast 20 Jahren sind nun in der Pfarrkirche Christi Geburt einige Renovierungsarbeiten fällig. «Kirche in Not (ACN)» hat versprochen, mit 30.000 Euro zu helfen.