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Renovierung von Räumlichkeiten für Berufungspastoral

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Peru 11/2019
 

PERU 11/2019

Die Prälatur Chuquibambilla im Süden Perus liegt im Bergland auf 3.000 bis 5.000 Metern Höhe. Das Gebiet ist von großer Armut geprägt, die Bauern haben mit Dürre und kargen Böden zu kämpfen. Außerdem haben die zehn Jahre des Bürgerkrieges und der Terror der Guerilla des sogenannten „Leuchtenden Pfades“ in den 1980er Jahren tiefe Wunden hinterlassen, die bis heute nicht verheilt sind. Viele Familien sind zerrüttet, physische und psychische Gewalt sind verbreitet, es gibt viele Waisenkinder, und alte Menschen und Witwen stehen allein und ohne Hilfe da. Dennoch ist der Glaube bei vielen Menschen stark, und auch in den abgelegenen Bergdörfern wird ein reicher Volksglaube gelebt.

Von den 100.000 Einwohnern der Prälatur Chuquibambilla sind rund 95 Prozent katholisch. Die Gläubigen werden von 14 Priestern und 21 Ordensfrauen betreut, die bis in die am schwersten erreichbaren Dörfer gehen, um den Menschen zur Seite zu stehen. Von den staatlichen Behörden haben die Bewohner nichts zu erwarten. Es ist die Kirche, von der sie Hilfe in ihren geistlichen und leiblichen Nöten erwarten.

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Priester werden in dem Gebiet dringend benötigt. Daher wurde in der jüngeren Vergangenheit das Berufungsapostolat verstärkt. In diesem Jahr haben 33 Jugendliche an dem Berufungsprogramm teilgenommen. Fünf junge Männer sind in das Propädeutikum (Vorbereitungsjahr für das Priesterseminar) einer anderen Diözese eingetreten, weil die Prälatur nicht über eine derartige Struktur verfügt. Zugleich soll auch mehr für die Weiterbildung der Laien getan werden, vor allem der Katechisten, die in den Dörfern eine wichtige Rolle spielen. Aber es soll auch Angebote für Familien geben, die auf diese Weise wiederum zu einem Nährboden für geistliche Berufungen werden können.

Um monatliche Veranstaltungen im Rahmen der Berufungspastoral anbieten und die Weiterbildung der Laien zu stärken, werden Räumlichkeiten benötigt. Es gibt ein Gebäude, in dem vor 45 Jahren ein Knabenseminar untergebracht war, das aber vor dreißig Jahren geschlossen und seitdem nicht mehr instand gesetzt wurde. Mit 23.500 Euro möchten wir die Renovierung unterstützen.

 

Code: 234-07-19