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Unterstützung der Familienpastoral in der Diözese Wabag

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Papua-Neuguinea 05/2019
 

Unterstützung der Familienpastoral in der Diözese Wabag

Papua-Neuguineaist der flächenmässig grösste und bevölkerungsreichste Staat Ozeaniens.

Das Land weist eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde und eine Unzahl von verschiedenen Kulturen mit etwa 830 Sprachen auf. Die meisten der fünf Millionen Einwohner bekennen sich zum Christentum, davon ca. die Hälfte zum katholischen Glauben, der hier allerdings erst seit wenigen Generationen vertreten und daher oft noch nicht tief verwurzelt ist.

Für viele Menschen in Papua-Neuguinea waren die rasanten Entwicklungen der Gesellschaft im Zuge des Informationszeitalters eine grosse Herausforderung. Der Staat kommt dabei in vielen Gebieten seinen grundlegenden Pflichten nicht nach. Manche  waren diesem schnellen Wandel nicht gewachsen. Zu den Folgen zählen oft soziale Entwurzelung, hohe Kriminalität, Drogen- und Alkoholsucht, häusliche Gewalt oder sogar Kindesmissbrauch. Die Katholische Kirche setzt auf Familienpastoral, denn nur so kann es zu einer Verbesserung kommen.

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Auch in Wabag wird die Arbeit mit den Familien grossgeschrieben. Allerdings sind die Bedingungen schwierig: Die Diözese ist arm, und die Priester müssen neben ihrem priesterlichen Dienst noch durch Landwirtschaft zu ihrem Lebensunterhalt beitragen. Die meisten Gläubigen leben im schwer zugänglichen Bergland. Die Pfarreien sind riesig und haben zahlreiche Außenstationen, die Wege sind oft nur schwer passierbar. Um möglichst viele Gläubige zu erreichen, organisieren dreizehn Komitees der Diözese in den Pfarrgemeinden pastorale und soziale Initiativen, die nahezu alle Bereiche des Lebens abdecken. Sie schulen überdies die Gläubigen, damit diese die begonnene Arbeit in Zukunft selbständig weiterführen können. Die Vertiefung des Glaubens und die Verbesserung der konkreten Lebensumstände gehen dabei Hand in Hand. «Kirche in Not (ACN)» unterstützt dieses umfangreiche pastorale Programm drei Jahre lang und hilft auch in diesem Jahr mit 30.000 Euro.