Die Messen finden in Kuba oft im Freien statt ©ACN

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Krise in Kuba: Pater José Luis Correa Lira über Hilfe und Herausforderungen der kubanischen Kirche

Auf Einladung von KIRCHE IN NOT (ACN) besucht der aus Chile stammende Schönstatt-Pater José Luis Correa Lira zwischen dem 7. und 11. Juni 2026 die Deutschschweiz.

Pater José Luis Correa freut sich auf seinen Aufenthalt in der Schweiz, um Wohltäter zu treffen und ihnen auch für ihre Solidarität mit der Kirche und den Menschen auf Kuba zu danken. 

zu den Terminen von Pater José Luis

Über Pater José Luis Correa Lira 

Pater José Luis machte sein Lizenziat an der Universität Münster in Deutschland und arbeitet aktuell in der Generalleitung der Schönstatt-Bewegung in Vallendar, Deutschland. Er lebte viele Jahre als Missionar auf Kuba und wird über seine Arbeit auf Kuba berichten und was die aktuellen Herausforderungen sind.  

Der 1962 in Chile geborene José Luis Correa Lira schloss trat früh der Schönstatt-Bewegung bei und empfing 1991 die Priesterweihe. Nebst seinem Wirken als Seelsorger war er auch als Dozent an Hochschulen in Chile tätig und wirkte viele Jahre als Missionar in Peru und baute ein enges Verhältnis zu Kuba auf, wo er über mehrere Jahre Exerzitien für Priester, Bischöfe und Seminaristen gab. 

Der Schönstattpater José Luis Correa Lira

Kuba aus nächster Nähe: Pater José Luis Correa Lira berichtet als Augenzeuge

Bei seinen Kuba-Aufenthalten pflegte Pater José Luis engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung organisierte auch Hilfslieferungen, wie Medikamente oder Kleidung. Er war acht Jahre lang Koordinator für die Schönstatt-Bewegung in Nord- und Südamerika, inklusive Karibik. Er verfasste etliche Bücher über die Bedeutung des Priestertums, aber auch für die Jugend und Ehe und Familie. Seit 2024 ist er Mitarbeiter der internationalen Leitung der Schönstatt-Patres mit Basis in Deutschland. Die Aufenthalte auf Kuba prägten ihn sehr, da er einerseits von der Schönheit der Landschaft überwältigt war, aber auch von den Begegnungen mit den Menschen. 

Kirchliche Hilfe unter schwierigen Bedingungen 

Die Kirche auf Kuba ist für viele Menschen eine stille Hoffnungsträgerin. In einem Umfeld, das von wirtschaftlichen Engpässen, eingeschränkten Freiheiten und einem Mangel an Perspektiven geprägt ist, kommen der seelsorgerischen und sozialen Präsenz der Kirche eine besondere Bedeutung zu. Sie trägt zur spirituellen Stärkung der Menschen bei, organisiert gemeinschaftliche Hilfeleistungen und stärkt den familiären und sozialen Zusammenhalt. Dabei kann die Kirche auf KIRCHE IN NOT (ACN) zählen. Mit seinem Besuch möchte Pater José Luis Correra Brücken bauen zwischen den Gläubigen in Kuba und jenen in der Schweiz – und einladen, die dortige Kirche im Gebet und durch konkrete Hilfe zu unterstützen.

Eine Ordensschwester sorgt sich um alte Menschen und leistet Hilfe mit Lebensmitteln und Medikamenten. ©ACN
Seelsorge und Hilfe für die Ärmsten, dank Ihrer Spende kann die Kirche helfen. ©ACN

Herausforderungen der Kirche in Kuba

Die Inselrepublik in der Karibik mit rund 11 Millionen Einwohnern liegt zwischen dem Golf von Mexiko, der Karibik und dem Atlantik. Der sozialistische Staat wird seit Jahrzehnten zentral gelenkt, wobei sich gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen in den letzten Jahren deutlich verschärft haben. Seit der Entführung von Nicolas Maduro aus Venezuela durch die Trump-Regierung hat sich die Lage für Kuba weiter verschärft. Es gelangt praktisch kein Erdöl mehr auf die Insel und so gibt es praktisch kein Strom mehr und nur sehr eingeschränkte Mobilität. Die Lebensbedingungen für die Menschen werden immer prekärer. Es fehlt an medizinischer Versorgung, Lebensmitteln, Medikamenten und Perspektiven. Auch die Möglichkeit freier Meinungsäusserungen ist eingeschränkt. Der Alltag ist schwierig. Die katholische Kirche in Kuba ist eine Institution, die den Menschen Hoffnung schenkt. 

Engagiert für die Notleidende Bevölkerung

Die Kirche engagiert sich mit grossem Einsatz für die Gläubigen – besonders für Kinder, Kranke und Alte. Pfarreien organisieren Suppenküchen, bieten Glaubenskurse an und betreuen Bedürftige seelsorgerlich wie praktisch. KIRCHE IN NOT (ACN) unterstützt die katholische Kirche in Kuba bei Ihrem Einsatz, unter anderem durch Ausbildungshilfen für Priester und Ordensleute, Bauprojekte, Fahrzeugen für die Seelsorge oder die Versorgung mit liturgischem Material.

Freiwillige engagieren sich in einer Suppenküche einer kubanischen Pfarrei ©ACN

Freiwillige engagieren sich in einer Suppenküche einer kubanischen Pfarrei ©ACN
Eine Ordensschwester verteilt Hilfsgüter, wie Lebensmittel an Bedürftige, dank Ihrer Spende kann sie anderen helfen. ©ACN

Helfen Sie den Ärmsten in Kuba!

Kuba erlebt eine der schwersten Krisen seiner Geschichte. Es fehlen Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff. Stromausfälle sind Alltag. Viele Familien leben in grosser Armut. Dank Ihnen kann die Kirche Hilfe leisten: Viele Pfarreien verteilen Lebensmittel, für die Ärmsten der Armen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass Ordensschwestern Kranke und ältere Menschen versorgen können, dass junge Männer zu Priestern ausgebildet werden, die Hilfe und Seelsorge organisieren und Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleiten. Schenken Sie durch KIRCHE IN NOT (ACN) Schweiz/FL Hilfe für Menschen, die unter der schwierigen Situation in Kuba leiden.

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KIRCHE IN NOT (ACN) leistet Hilfe für verfolgte Christen weltweit

Kirche in Not (ACN)

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