Bischof Bruno Ateba muss von Militär beschützt werden, um ihn vor den Terroristen zu schützen. ©ACN

Bischof Bruno Ateba muss von Militär beschützt werden, um ihn vor den Terroristen zu schützen. ©ACN

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RED WEEK: Bischof Bruno Ateba aus Kamerun kommt in die Schweiz

In Kamerun lebt die Bevölkerung der Region Extrême-Nord in Angst. Das zur Grenzregion zu Nigeria gelegene Bistum Maroua-Mokolo ist Schauplatz wiederkehrender Anschläge der Islamisten von Boko Haram.

"Die lokale Bevölkerung ist machtlos gegen die scheinbare Unbesiegbarkeit der aus Nigeria stammenden Terrorgruppe", klagt Bruno Ateba, Bischof von Maroua-Mokolo, der im Rahmen der RED WEEK, der Gedenk- und Gebetswoche für die verfolgten Christen, auf Einladung des Hilfswerks KIRCHE IN NOT (ACN) vom 14.-22. November 2026 in der Schweiz weilt.

Termine von Bischof Ateba

Das Dorf Ouzale, nach einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram. ©ACN

Das Dorf Ouzale, nach einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram. ©ACN

Christenverfolgung ist Alltag in Kamerun

Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) ruft in der RED WEEK vom 14.-22. November 2026 zum Gebet und Gedenken an die weltweit 413 Millionen bedrängten und verfolgten Christen auf, die in Ländern wohnen, wo ihre Religionsfreiheit stark eingeschränkt wird. In der Schweiz und vielen weiteren Ländern weltweit finden dazu Gottesdienste und Vorträge statt. Kirchen werden rot angestrahlt, um auf das Leid der Christen in vielen Ländern aufmerksam zu machen. Darum kommt auch Bischof Ateba in die Schweiz. Er möchte auf das Schicksal der Christen in Kamerun aufmerksam machen: "Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht von neuen Übergriffen der Terroristen von der kamerunisch-nigerianischen Grenze aus erfahren", beklagt Ateba, Missionsbischof der Gesellschaft für das Katholische Apostolat und erster kamerunischer Bischof der Kongregation der Pallottiner-Missionare. "Die Entführungen und Hinrichtungen von Bauern haben zu einer regelrechten Schreckensherrschaft geführt!", sagt er.

1,4 Mio. Flüchtlinge und Binnenvertriebene

Es gibt bei uns praktisch keine Schlagzeilen über die vielen Konflikte, die Kamerun zerreissen. In Kamerun leben heute 1,4 Mio. Flüchtlinge und Binnenvertriebene. Fast 1 Mio davon sind Menschen, die innerhalb Kameruns aufgrund des Terrors und der seit 2016 andauernden soziopolitischen Krise in den englischsprachigen Regionen im Nordwesten und Südwesten des Landes vertrieben wurde. Diese verschiedenen Konflikte haben bereits Tausenden das Leben gekostet. Die Menschen im hohen Norden Kameruns sind die ersten Opfer der Angriffe der fundamentalistischen Sekte Boko Haram aus Nigeria, die Hunderttausende Menschen zur Flucht veranlasst hat. Rund 100 000 Menschen aus Nigeria fanden Zuflucht in Kamerun, wo sich die katholische Kirche um sie kümmert. So werden für die jungen Flüchtlinge gezielte Programme angeboten, um einen Beruf zu erlernen.  

Flüchtlingskinder in Kamerun ©ACN

Flüchtlingskinder in Kamerun ©ACN

Bischof Bruno Ateba kommt in die Schweiz ©ACN

Bischof Bruno Ateba kommt in die Schweiz ©ACN

Wer ist Bischof Bruno Ateba?

Bruno Ateba Edo wurde am 20. November 1964 in Zoétélé, im Süden Kameruns, geboren. Er trat der Gemeinschaft der Pallottiner bei und besuchte in den Jahren 1988/1989 das Noviziat in Butaré, Ruanda. Sein Philosophiestudium absolvierte er am Grossen Seminar von Kabgayi, Ruanda und sein Theologiestudium an der Theologischen Hochschule Saint Cyprien de Ngoya, Kamerun. Am Theologischen Institut der Pallottiner in Vallendar, Deutschland, erwarb er einen Bachelor-Abschluss in Pastoraltheologie und spricht deshalb auch gut Deutsch. Am 8. Juli 1995 empfing er die Priesterweihe und wurde 19 Jahre später, am 5. April 2014, von Papst Franziskus zum Bischof von Maroua-Mokolo ernannt.

Eine Ordenssschwester bringt einem Kind ein Hilfspaket. ©ACN

Hilfe für Kameruns Not leidende Christen

Wo Gewalt und Terror das Leben bestimmen, ist die Kirche oft die letzte Hoffnung. Priester und Ordensschwestern besuchen Kranke und Einsame, trösten verzweifelte Familien, begleiten junge Menschen und bieten schutzbedürftigen Mädchen Zuflucht. Mit Ihrer Spende stärken Sie diesen mutigen Einsatz der lokalen Kirche: Sie helfen, den Lebensunterhalt der Ordensschwestern zu sichern, zerstörte Kirchen wiederherzustellen und Priester bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. So ermöglichen Sie, dass die Kirche auch dort für die Menschen da sein kann, wo Angst und Not den Alltag prägen.

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KIRCHE IN NOT (ACN) leistet Hilfe für verfolgte Christen weltweit

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