
Zeigen Sie Herz
Jetzt mit Ihrer Spende helfen
In Crans-Montana forderte ein Brand in einer Bar 40 Tote und 116 Verletzte. KIRCHE IN NOT (ACN) ruft zum Gebet für die Opfern und ihre Familien auf.
In den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 kam es bei einer Silvesterfeier in einer Bar im Zentrum von Crans-Montana im Kanton Wallis zu einer schweren Brandkatastrophe. Ein Feuer brach im Untergeschoss aus, als an Champagnerflaschen angebrachte Wunderkerzen die Deckenverkleidung aus Schaumstoff entzündeten. Der Brand breitete sich innert kürzester Zeit aus.
Eine Polizeiabsperrung nach dem Unglück in Crans-Montana © Dodo van Bergen

40 Menschen verloren bei dem Unglück ihr Leben, 116 wurden teils schwer verletzt. Besonders erschütternd ist, dass es sich bei vielen Opfern um Jugendliche und junge Erwachsene handelte. Familien aus der Schweiz und zahlreichen weiteren Ländern sind von diesem Unglück betroffen.
Die Menschen in Crans-Montana wollten feiern, einen unbeschwerten Silvesterabend verbringen, als das Feuer ausbrach. Viele fragen sich, warum so etwas passieren konnte . In diesen Momenten der Trauer und der Ohnmacht wird die Verbundenheit untereinander und die Nähe zu Gott besonders wichtig.

Das katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT (ACN) ist mit seiner Projekttätigkeit vor allem im Ausland aktiv, in Krisen- und Kriegsgebieten, wo Menschen unter extremen Umständen leiden. Auch dort gebe es laut dem Geschäftsführer Jan Probst immer wieder Situationen, in denen die Freude plötzlich in Leid umschlägt: "Wenn es zu Anschlägen auf Kirchen oder Gottesdienste kommt oder Naturkatastrophen und andere Unglücken zuschlagen, berichten unsere Projektpartner von grossem Schmerz, über Familien, die alles verloren haben, und von Menschen, die plötzlich mit unvorstellbarem Leid konfrontiert sind." Uns erreichen in diesen Fällen häufig Berichte, die zeigen, wie das Gebet in solchen Situationen Kraft gibt und wie die Gemeinschaft die Menschen trägt. So kann selbst inmitten von Trauer und Verzweiflung Hoffnung entstehen." Die Erfahrungen aus den Projektländern des Hilfswerks machten laut Probst deutlich, wie wichtig geistliche Begleitung und Solidarität in schweren Zeiten seien. Die betreffe nicht nur in Krisenregionen der Welt, sondern auch bei plötzlichen Tragödien wie der Brandkatastrophe in Crans-Montana.

Nach solchen Katastrophen stellen sich viele Menschen die Frage: Wie kann Gott das zulassen? Probst betont: "Es gibt Momente, in denen menschliche Erklärungen nicht ausreichen. Auch die Kirche kann das Leid der Betroffenen nicht ungeschehen machen. Wir können den Schmerz nicht aufheben, aber wir können die Menschen im Gebet begleiten und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind", erklärt Jan Probst, von KIRCHE IN NOT (ACN). Die Menschen im Gebet mitzutragen, sei eine Form der Solidarität, wie sie Worte nicht ausdrücken könnten. Aus diesem Grund schliesst sich das Hilfswerk dem Schweizer Bundesrat und den Schweizer Kirchen an und ruft an diesem Freitag um 14.00 Uhr zum Gedenken und zum Gebet für die Opfer der Brandkatastrophe auf.
Barmherziger Gott, wir beten für die Menschen die durch die Brandkatastrophe in Crans-Montana, ihr Leben, ihre Gesundheit oder ihre Liebsten verloren haben. Es ist nur zu verstehen, warum solches Leid geschehen konnte, doch wir vertrauen darauf, dass Du auch jetzt bei ihnen bist.
Schenke den Verstorbenen ewigen Frieden. Tröste die Familien, die nun in tiefer Trauer und der Lücke leben müssen, die der Tod ihrer Angehörigen hinterlassen hat. Lass sie in dieser schwierigen Situation Deine Nähe spüren.
Stärke die Verletzten, heile ihre Wunden und begleite sie auf ihrem Weg der Genesung, damit sie Schritt für Schritt Hoffnung und Kraft wiedererlangen. Schenke denen, die den Verletzten und den Angehörigen der Verstorbenen beistehen Kraft: Helfern, Freunden und Seelsorgern. Gib ihnen Kraft, Mitgefühl, um die Verletzten zu begleiten, die Trauernden zu stützen.
Darum bitten wir Dich, Herr, durch Jesus Christus, unseren Herrn. AMEN.

KIRCHE IN NOT (ACN) bietet zudem die Möglichkeit, Heilige Messen für die Opfer der Brandkatastrophe und ihre Familien lesen zu lassen. Ein Mess-Stipendium ist eine Spende an einen Priester, der in einer Heiligen Messe im Anliegen des Spenders betet. Diese besondere Form der Solidarität unterstützt gleichzeitig viele Priester, insbesondere in ärmeren Ländern, bei ihrer wichtigen seelsorgerischen Arbeit. Auch wenn die Spender selbst nicht vor Ort sein können, schafft das Gebet eine tiefe Verbindung zu den Opfern und ihren Angehörigen. Ihr Gebetsanliegen wird in der Feier der Eucharistie vor Gott gebracht, wodurch Trost, Hoffnung und geistliche Nähe spürbar werden. Auf diese Weise wird gezeigt: Die Betroffenen sind nicht allein, ihre Not und ihr Schmerz werden im Gebet getragen, und die Gemeinschaft der Gläubigen ist mit ihnen verbunden und steht ihnen bei und erbittet den Beistand Gottes, besonders dort, wo menschliche Hilfe an ihre Grenzen stösst.

Setzen Sie ein Zeichen der Anteilnahme: Lassen Sie eine Heilige Messe für die Opfer der Brandkatastrophe lesen. Ihre Messintention zeigt Solidarität und Verbundenheit mit den Verstorbenen, Verletzten und ihren Familien und ist gleichzeitig ein solidarischer Beitrag für Priester in ärmeren Ländern, die in diesem Anliegen für Sie beten werden.
Zeigen Sie Herz
Jetzt mit Ihrer Spende helfen

Cysatstrasse 6
CH-6004 Luzern
041 410 46 70
mail@kirche-in-not.ch
PostFinance: CH55 0900 0000 6001 7200 9
LUKB: CH38 0077 8010 0177 9301 0
Euro-Konto: CH51 0077 8010 0570 5430 2
© 2025 - KIRCHE IN NOT (ACN)