Ordensschwestern verteilen Hilfsgüter. (Foto: ACN)

Ordensschwestern verteilen Hilfsgüter. (Foto: ACN)

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Venezuela: Ordensschwestern bleiben bei den Erdbebenopfern

Statt nach Rom zurückzukehren, blieben zwei Ordensschwestern im Katastrophengebiet. Sie berichten von Leid, Solidarität und einem beeindruckenden Glauben mitten in den Trümmern.

Das schwere Erdbeben hat Tausende Familien in Not gestürzt. Pfarreien, kirchliche Einrichtungen und Ordensgemeinschaften sind seither zu Zentren der Hilfe geworden. Auch die Ordensschwestern wollten den Menschen in dieser schwierigen Zeit nahe sein.

Hilfsgüter werden an Kinder verteilt. (Foto: ACN)

Hilfsgüter werden an Kinder verteilt. (Foto: ACN)

«Wir beten hier als Kirche für Venezuela», sagt Schwester Bernardita gegenüber KIRCHE IN NOT (ACN). Besonders bewegt sie der tiefe Glaube der Menschen: «Sie klagen nicht gegen Gott. Sie sagen: Mit Gott werden wir weitermachen. Gott hilft uns, die Gottesmutter hilft uns, die Solidarität der Kirche hilft uns.»

Hoffnung zwischen Trümmern

Die Schwestern besuchten besonders schwer betroffene Gebiete westlich von Caracas. Sie brachten Lebensmittel, Kleidung und kleine Medaillen der Divina Pastora zu Rettungskräften und Familien. Viele Menschen nahmen die Medaillen dankbar entgegen und baten die Schwestern um Gebet und Segen.

Tief beeindruckt zeigte sich Schwester Bernardita von der Hilfsbereitschaft der Venezolaner. So begegnete sie einem jungen Mann, der bei den Rettungsarbeiten half, obwohl er selbst von der Katastrophe betroffen war. Auf die Frage, ob seine Familie unter den Vermissten sei, antwortete er: «Alle sind meine Familie. Venezuela ist meine Familie.»

Auch Familien, die in Notunterkünften oder auf den Gehwegen vor ihren evakuierten Wohnhäusern leben, suchten die Nähe der Schwestern. «Wir haben mit den Menschen gesprochen, mit ihnen gebetet und sie gesegnet», erzählt Schwester Bernardita.

Die Kirche bleibt an der Seite der Menschen

Das Zeugnis der Ordensschwestern zeigt, welche Rolle die Kirche nach dem Erdbeben spielt: Sie verteilt Hilfsgüter, nimmt Betroffene auf und begleitet die Menschen seelsorglich.

Um diese Hilfe zu unterstützen, hat KIRCHE IN NOT (ACN) eine Soforthilfe von CHF 100'000 für die Erzdiözese Caracas und die Diözese La Guaira bewilligt. Die Unterstützung hilft Priestern, Ordensschwestern und freiwilligen Helfern, die trotz grosser Schäden weiterhin für die Menschen da sind.

«Das venezolanische Volk hat viel gelitten», sagt Schwester Bernardita. «Aber es ist ein Volk der Hoffnung und des Glaubens.»

Viele Venezolaner nächtigen in Zelten, da ihre Häuser zerstört sind. (Foto: ACN)

Viele Venezolaner nächtigen in Zelten, da ihre Häuser zerstört sind. (Foto: ACN)

Hilfsgüter werden an Kinder verteilt. (Foto: ACN)

Hilfsgüter werden an Kinder verteilt. (Foto: ACN)

Ihre Unterstützung für Venezuela bewirkt viel Gutes

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass Pfarreien und Ordensgemeinschaften in dieser schwierigen Situation für die Menschen vor Ort Hilfe leisten können, indem sie Notunterkünfte einrichten, Lebensmittel und andere lebensnotwendige Güter an Betroffene abgeben. Langfristig geht es darum, beschädigte kirchliche Infrastruktur Kirchen und kirchliche Gebäude wieder instand zu setzen.

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