Ukraine

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In der Ukraine begleitet ein Krankenhausseelsorger schwerkranke und sterbende Menschen zu Hause und im Spital. Fahrzeuge spielen dabei eine grosse Bedeutung.
Mit einem Fahrzeug kann er Patientinnen und Patienten auch in entlegenen Orten zuverlässig erreichen und ihnen Hoffnung und geistlichen Beistand schenken.
Wenn das Leben zu Ende geht, werden Zeit und Nähe zu kostbaren Geschenken. Für viele schwerkranke Menschen in der Ukraine ist Pfarrer Taras genau dieser Mensch, der an ihre Tür klopft, zuhört, betet und Hoffnung mitbringt.
Seit Beginn des Krieges hat sich seine Aufgabe verändert. Viele Familien wurden auseinandergerissen. Kinder und Enkel leben im Ausland oder stehen an der Front. Zurück bleiben ältere und schwerkranke Menschen, die ihre letzte Lebensphase oft allein verbringen.
Pfarrer Taras begleitet sie auf diesem Weg. Er spendet die Sakramente, feiert die Eucharistie, hört zu und steht den Angehörigen bei. Seine Besuche schenken nicht nur geistlichen Trost, sondern auch das Gefühl, nicht vergessen zu sein. Die Worte der 78-jährigen Olena bringen dies auf den Punkt: «Sie haben mir das Gefühl gegeben, gesehen und nicht vergessen zu sein.»
Pfarrer Taras in einem Krankenhaus in der Ukraine, wo er kranke Gläubige besucht. (Foto: ACN)

Pfarrer Taras besucht eine ältere Dame zu Hause. Dies ist ihm möglich dank dem Auto. (Foto: ACN)

Doch um helfen zu können, muss der Priester die Menschen zuerst erreichen. Viele wohnen weit ausserhalb von Iwano-Frankiwsk. Schlechte Strassen, lange Distanzen und unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel erschweren seine täglichen Fahrten erheblich. Ein Fahrrad oder ein Taxi sind auf Dauer keine Lösung.
Deshalb bittet Kirche in Not Schweiz mit Sitz in Luzern um Unterstützung für die Anschaffung eines geeigneten Fahrzeugs. Es wird für Pfarrer Taras weit mehr sein als ein Transportmittel. Es ermöglicht ihm, Kranke zu besuchen, Sterbende zu begleiten und Menschen in ihrer dunkelsten Stunde die Hoffnung des Evangeliums zu bringen.
Pfarrer Taras bei einem Krankenbesuch auf dem Land in der Ukraine. (Foto: ACN)

Ohne Autos kann die Begleitung der gläubigen Menschen auf dem Land - die Ukraine ist 15 Mal so gross wie die Schweiz - durch Priester, Ordensschwestern und engagierte Laien nicht wahrgenommen werden - besonders im kalten und schneereichen Wintern. Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe beim Kauf der so wichtigen und dienenden Fahrzeuge!
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